Ein Abschied hat immer Gründe

Am Montag hatte Frau Sieniuto ihren letzten Tag bei uns als Bibliothekarin. Aus diesem Anlass haben wir aus  der Projektgruppe " Lebendige Bibliothek" ihr ein paar Fragen zu ihrem Beruf und ihrem letzten Tag gestellt.

Auf unsere erste Frage, wie sie mit der Situation umgeht und warum sie geht, hat sie gesagt, dass sie darauf eingestellt war, denn  sie hat den Job im Rahmen eines Projektes gemacht, welches vom November 2011 bis zum 30.6.2014 lief.  Frau Sieniuto hat es hier gut gefallen und wir Schüler haben ihr Leben bereichert. Deshalb bliebe sie auch, wenn sie könnte, um unsere Bibliothek weiterhin in Ordnung zu halten. Dies war eine ihrer Aufgaben in unserer Bücherei. Außerdem musste sie neue  und zurückgegebene Bücher einsortieren und beschriften; selbstverständlich gehörte auch das Verleihen und Entgegennehmen von Büchern zu ihrer Aufgabe.

Sie hat uns erzählt, dass ihr eigentlich alles an ihrem Beruf gefällt. Als wir sie dann fragten, wie lange sie den Beruf schon macht, sagte sie uns, dass sie den Beruf erst seit Beginn des Projektes, also November 2011 macht, da sie ursprünglich Wirtschaft studiert hat. Insgesamt ist Frau Sieniuto durch die Arbeit in UNSERER Bibliothek konsequenter geworden.

Zum Schluss haben wir sie gefragt, für wen sie den Beruf für empfehlenswert hält.

Daraufhin hat sie geantwortet: " Man muss die Bücher lieben ... und auf keinen Fall unfreundlich sein. Und neben den Büchern muss man auch Menschen gern haben. Außerdem sollte man mit Leib und Seele dabei sein, wie in jedem Beruf.“

Auf unsere letzte Frage, ob sie es traurig findet, dass inzwischen so wenig gelesen wird, erwiderte sie, dass es mittlerweile  normal sei, denn die Jugend werde so sehr mit Medien „bombadiert“, somit sei es sehr schwer, die Kinder und Jugendlichen zum Lesen zu animieren.

Und zu guter Letzt hat sie uns gesagt, dass sie hofft, dass wir bald eine nette Nachfolgerin für sie bekommen.  - Und bis das soweit ist werden erstmal einige unserer Projektgruppe einige ihrer Aufgaben übernehmen.

Wir bedanken uns bei Frau Sieniuto und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft!

(Ein Artikel von Tobias Pahl und Hannah Henningsen)