Konzert mit Aeham Ahmad

Und die Vögel werden singen

Ich, der Pianist aus den Trümmern ...

So konnten wir ihn am Freitag, dem 15. September 2017, in unserer Schule kennenlernen. Vier Stunden waren wir in Aehams Bann gezogen und tauchten ein in eine Zeit der Unsicherheit, des Zweifels, aber auch der inneren Stärke. Er begann sein Konzert mit einigen selbstgeschriebenen Liedern. Bevor er dann die nächsten Titel vorstellte, erzählte er uns zwischendurch die Geschichte hinter seinen Liedern und hinter seinem Leben.

Wir hatten die Ehre, einige Bruchstücke aus seinem noch nicht veröffentlichten Buch, welches von seinem Leben handelt, vorgelesen zu bekommen. Nach der Pause spielte Aeham uns noch einige seiner Lieder vor, und nahm sich danach die Zeit, alle unsere Fragen zu beantworten. Obwohl Aeham sich mit uns nur auf Englisch verständigen konnte, haben wir jedes einzelne seiner Gefühle zu spüren bekommen.

In jedem seiner besonderen Lieder haben wir mitgefühlt und sowohl Trauer, Schmerz, Freude als auch seine unglaubliche Leidenschaft zur Musik gespürt.

Wir bedanken uns herzlich bei Aeham für die wundervollen und beeindruckenden Stunden miteinander.

Ragna und Martyna (10a)

Die gesamten Bilder können auf www.juergen-pluemer.de/aeham_ahmad heruntergeladen werden.

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Artikel aus den Fächern

Die Troerinnen

Am Donnerstag, dem 02.02.2017, und am Freitag, dem 03.02.2017, führte der DS-Kurs des 12. Jahrgangs das Stück „Die Troerinnen des Euripides“ von Jean-Paul Sartre unter der Leitung von Odila Kramer auf. Zu diesem Anlass luden wir Euch ganz herzlich um jeweils 19:30 Uhr ins Forum ein!

Wir befinden uns am Ende eines Krieges, eines brutalen Krieges. Es ist das Ende vom Glück, das Ende der Freude, das Ende des Lebensmutes.
Wenn wir uns umschauen, erblicken wir eine zerstörte Stadt und viele gefallene Männer und Frauen, die trauernd zurückblicken. Wir können uns vorstellen, wie sie sich fühlen müssen, als die letzten Überbleibenden. Sie sind hilflos, sie sind ängstlich und gefangen.

Wenn wir aber einen kurzen Blick auf die andere Seite wagen, dann finden wir dort stolze Gewinner und hoch Erfreute. Wir können sie als die Grausamen wahrnehmen, als die Skrupellosen, aber wir können auch einen kurzen Moment die Augen schließen und dann fühlen wir vielleicht, dass sie auch etwas Neues mit sich bringen, dass es aufregend ist, dass wir sie fast schon begehren, während wir sie abgrundtief hassen.
Und dann gibt es noch die Götter, die Ursache des Krieges, oder auch die Hoffnung im Krieg oder vielleicht nur etwas weit Entferntes, das wir schon lange aus den Augen verloren haben.

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