Freedag is Plattdag - Keen ward Plattsnacker

Herr Pusback füllt das Forum

Freedag is Plattdag, dittmal geev dat wat to’n mitraden: „Keen ward Plattsnacker?“, afkeken von de Schau mit Herrn Jauch. Teihn Schölers ut de sövte, achte und teihnte Klass weern in de ierste Runn mit dorbi, dortau een Duo vun de twölfte Klass, utloost vun de Reekenmaschien. Pepe und Malte (beede 12. Klass) kreigen dat puzzlen toeerst trech. „Dat du mien Leevsten büst“ kennt se villicht all. Straff wie se op’t Abi tau gaht, weern de Frag een un twee snell dörch. De drüdde, de harr dat in sik, watso’n Hund woll maken dä, wenn he sien Hupen nich maakt? De Expert ut de Taukiekers wüss dat, de Haas hett dat nich mücht.

Nu güng dat man los, wi köre, snackt und praat ok mal platt, jümmers so as du upwossen büsst. Platt schrien mütt man nu eegentlich nich, dat seggt denn ok de 50:50-Joker. Dat weer de tweete Joker und de drüdde keem allglieks dorna bi de 2000€-Fraag: Dat Publikum wüss denn, dat Ich&ich blots hochdüütsch singen daut. Dor kunnst du dinken, nu ward dat drang, över ne, Malte und Pepe, kennt sick ut:

 

Fiegelinsch is dat doch gor nich, Botterlicker kennt jedet Kind und nedderlandsch snacken? … wer platt kann… Ja, un denn, de 16000€-Frag weer afhaakt, dor keem dat mit de Kledaasch. Villicht bünn ik too old, ik würr de Klock ümbinn und nich antrecken, över son’n Buukreem heff ik ook schon ümbunn. Naja, denn maakt man wat nich richtig und schon is dat verkiehrt und de beiden weern rut. Man gaud, dat de Poos am Enn weer. Veelen Dank an all, de mitmaakt und taukeken hebbt, dat hett Spaaß maakt. Besünners bedanken müch ik mi bi uns Huusmeester Jens, de soorgt, dat allens löppt. Neegsten Freedag in`ne tweete Poos geiht dat wieder mit de föffte und sösste Klass. Ik fröh mi, wenn ji all wedder dorbi sünd.

Hochdüütsch:

Ein Plattfreitag zum Mitraten. Das Motto des Tages war „Keen ward Plattsnacker?“ frei nach wer wird Millionär. Zehn Schüler und Schülerinnen aus der siebten, achten und zehnten Klasse sowie zwei Oberstufenschüler wurden vom Zufallsgenerator für die Vorrunde nominiert. Dort setzten sich Pepe und Malte (beide aus dem 12. Jahrgang) gegen ihre Konkurrenten durch, sie schafften es am schnellsten, den Anfangstext von „Dat du mienLeevstenbüst“ zusammenzusetzen. Damit schafften sie es in die Hauptrunde und beantworteten die ersten beiden Fragen souverän. Bei der dritten Frage wurde es schon eng: watde Hund wollmaakendä, wenn he nichschetten ha? Glücklicherweise konnte ein Experte aus dem Publikum helfen, Pech für den Hasen.

Dass die meisten Leute selten platt schreien und doch eher mal schnacken, zeigte dann erst der 50:50-Joker. Den letzten Joker forderte die hochdeutsch singende Band „Ich&ich“ ein und dass schon bei der 2000€-Frage. Da dachte so mancher schon, es würde eng werden, aber nein, fiegelinsch und Botterlicker sind doch kein Problem und Niederländisch sprechen die beiden sowieso fließend. So schnell sind 16000€ erreicht. Aber dann: de Klock, de wullnich und mit denn Buukreem (Gürtel) war’s dann vorbei. Es hat aber (zumindest mir) viel Spaß gemacht. Vielen Dank , dass so viele mitgemacht und zugeschaut haben. Besonders möchte ich mich hier jetzt schon mal bei unserem Hausmeister bedanken (Dankeschön Jens!), ohne ihn wäre es nichts geworden. Am nächsten Freitag gibt es wie immer in der zweiten Pause die zweite Auflage mit den fünften und sechsten Klassen. Ich hoffe, dass ihr auch wieder so zahlreich kommt.

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Artikel aus den Fächern

Zeitzeugengespräch "Die Hölle in der Idylle"

Pflichtveranstaltung für alle Teilnehmer der Geschichtskurse in der Oberstufe!

21.10.2013       18 Uhr      Forum Gymnasium Bleckede

Die Hölle in der Idylle – Das Außenlager Alt Garge des Konzentrationslagers Neuengamme

Einleitende Worte: Dr. Lukas Jockel, AG Juden in Bleckede
Grußworte: Jens Böther, Bürgermeister der Stadt Bleckede
Dr. Detlef Garbe, Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Henning Bendler: Neue Forschungen zum HEW-Gemeinschaftslager Alt Garge
Zeitzeugengespräch mit Janusz Kahl aus Warschau, ehemals Häftling im Außenlager Alt Garge
Übersetzung des Zeitzeugengesprächs: Georg Erdelbrock
Moderation: Lerke Scholing

Weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer.