Exkursion zur katholischen Kirche Bleckede

Durch läutende Kirchenglocken begrüßt trafen die Sechstklässler der Religionskurse des 6. Jahrgangs am 04. März gemeinsam mit Frau Weiner und Frau Lüdemann bei der katholischen Kirche St. Maria Königin vom hl. Rosenkranz ein und wurden herzlich von Pfarrer Peter Klemm willkommen geheißen. Dieser erklärte den Schülerinnen und Schülern, nachdem sie in den Kirchenbänken Platz genommen hatten, alle wichtigen Gegenstände in der überraschend modern gestalteten Kirche und wies sie auf entscheidende Unterschiede zur evangelischen Kirche hin. Hier konnte man z.B. das Weihwasser am Eingang der Kirche, die Kniebänke und das Ewige Licht entdecken. Den Fragen der Schülerinnen und Schüler stand er Rede und Antwort und erntete zahlreiche Sympathiepunkte, da er mit seiner weltoffenen Einstellung zeigte, dass er die zum Teil kritischen Fragen und Gedanken der jungen Leute gut nachvollziehen kann.

Zum Thema „Evangelisch – Katholisch“ bot die Exkursion die Möglichkeit, das im Unterricht Gelernte hautnah kennenzulernen: einen echten Tabernakel zu betrachten, den Geruch von Weihrauch wahrzunehmen, die Wirkung der Marienstatue zu erleben und vieles mehr.

Wir bedanken uns daher recht herzlich bei Herrn Klemm, denn die Exkursion war für alle sehr lehrreich und abwechslungsreich.

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Artikel aus den Fächern

Exkursion des Leistungskurses Geschichte der Euthanasie-Gedenkstätte

Am 25.11.2016 besuchten wir – der Leistungskurs Geschichte 12. Klasse – mit Herrn Friesen die Euthanasie-Gedenkstätte Lüneburg, die sich auf dem Gelände der psychiatrischen Klinik Lüneburg im ehemaligen Badehaus am Wasserturm befindet. Wir wurden von Herrn Bendler, einem Pfleger der psychiatrischen Klinik, der außerdem ehrenamtlich für die Gedenkstätte tätig ist, über die Geschichte der Anstalt informiert. Die psychiatrische Klinik wurde im Jahre 1901 unter dem Namen „Landes- Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg“ eröffnet und genoss zum damaligen Zeitpunkt ein hohes Ansehen.

Zuerst gab es von Herr Bendler eine Einführung in die Geschichte und Entwicklung der Klinik. Anschließend folgten detaillierte Informationen über die Nutzung ab den 1920er Jahren und während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Jahr 1920 erschien das Buch „Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens“ von Dr. K. Binding und Dr. A. Hoche, das zur weiteren Verbreitung des „Sozialdarwinismus“ beitrug. Ab 1922 wurden Menschen mit psychischen und körperlichen Erkrankungen gesellschaftlich zunehmend ausgegrenzt. Eine der späteren Folgen war, dass im Raum Lüneburg ab 1934 auf Grund von Gerichtsurteilen an 1200 Betroffenen Zwangssterilisationen durchgeführt wurden.

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