Das Fach Kunst

Kunst – was ist das Besondere an diesem Unterrichtsfach?

Vor allem: Kunst machen!

Natürlich Bilder malen und zeichnen, drucken, plastisch gestalten – Objekte bauen, mit Ton arbeiten, Schattentheater aufführen und dafür Figuren erfinden, neues Design entwerfen, Architektur und Kunstepochen kennenlernen und vieles mehr.

Dabei lernen, mit den unterschiedlichsten Materialien und Werkzeugen sachgerecht zu arbeiten, seine eigenen kreativen Wege entdecken und ausprobieren …

Kunst aktiviert vor allem die rechte Gehirnhälfte, die intuitive, kreative und risikobereite, die mit Fantasie und Emotionen das Ganze erfasst und bildhaft verarbeitet, das macht Spaß und hilft dann auch der vorsichtigen linken, der kontrollierenden, detailverliebten und logisch analysierenden Hälfte.

Das alles ist Kunst.

Die Fachgruppe Kunst

Frau Klefer, Frau Grau und Frau Müller

Artikel aus den Fächern

Büsten, Statuen und die griechische Schrift

Lateinexkursion des Lateinkurses 11 ins Museum für Kunst und Gewerbe nach Hamburg

Unsere Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe begann am 27. Juni um 9.00 Uhr am Bahnhof Lüneburg. Von dort aus fuhren wir mit dem gemütlichen und ausnahmsweise nicht überfüllten Metronom zum Hamburger Hauptbahnhof. Nur noch einmal über die Straße und schon waren wir da. In dem klassisch modernen Gebäude fielen uns zuerst die Toiletten auf, die mit Himbeerduft und spektakulärer Spiegelanordnung überzeugten. Nichtsdestotrotz startete unsere Führung überpünktlich um halb elf. Sie behandelte thematisch die griechische und römische Mythologie mit dem Schwerpunkt auf die Ars Amatoria von Ovid, die wir in der 10. Klasse bereits behandelt hatten. Zu dem Thema sahen wir Statuen, Gemälde, alte Gebrauchsgegenstände und Schreibutensilien, anhand derer wir uns selbst der griechischen Sprache bemächtigten. Wir entzifferten griechische Inschriften auf Münzen und Rüstungen, wobei wir auf das Problem stießen, dass die Schriftzeichen sich im Laufe der Jahre verändert hatten und man sie ebenso gut erraten konnte.

Anschließend gingen wir in das Restaurant des Museums, in dem klassische Musik gespielt wurde und wir uns gleich um mehrere soziale Schichten erhoben fühlten. Dort gab Frau Sturm uns ein Getränk aus und manche von uns aßen etwas vom kulinarisch hochwertigen Buffet. Bis unsere Bahn nach Hause fuhr, konnten wir uns noch frei im Museum bewegen und sahen uns andere Ausstellungen beispielsweise über Propaganda im 1. Weltkrieg oder die Entwicklung der Kleidung.

Danach quetschten wir uns in den gewohnt vollen Metronom und verabschiedeten uns am Bahnhof Lüneburg.

Ein Bericht von Vivian Gast, Lena Teschen, Mark Ohlrogge und Tim Schmidt