Das Fach Kunst

Kunst – was ist das Besondere an diesem Unterrichtsfach?

Vor allem: Kunst machen!

Natürlich Bilder malen und zeichnen, drucken, plastisch gestalten – Objekte bauen, mit Ton arbeiten, Schattentheater aufführen und dafür Figuren erfinden, neues Design entwerfen, Architektur und Kunstepochen kennenlernen und vieles mehr.

Dabei lernen, mit den unterschiedlichsten Materialien und Werkzeugen sachgerecht zu arbeiten, seine eigenen kreativen Wege entdecken und ausprobieren …

Kunst aktiviert vor allem die rechte Gehirnhälfte, die intuitive, kreative und risikobereite, die mit Fantasie und Emotionen das Ganze erfasst und bildhaft verarbeitet, das macht Spaß und hilft dann auch der vorsichtigen linken, der kontrollierenden, detailverliebten und logisch analysierenden Hälfte.

Das alles ist Kunst.

Die Fachgruppe Kunst

Frau Klefer, Frau Grau und Frau Müller

Artikel aus den Fächern

Exkursion des Leistungskurses Geschichte der Euthanasie-Gedenkstätte

Am 25.11.2016 besuchten wir – der Leistungskurs Geschichte 12. Klasse – mit Herrn Friesen die Euthanasie-Gedenkstätte Lüneburg, die sich auf dem Gelände der psychiatrischen Klinik Lüneburg im ehemaligen Badehaus am Wasserturm befindet. Wir wurden von Herrn Bendler, einem Pfleger der psychiatrischen Klinik, der außerdem ehrenamtlich für die Gedenkstätte tätig ist, über die Geschichte der Anstalt informiert. Die psychiatrische Klinik wurde im Jahre 1901 unter dem Namen „Landes- Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg“ eröffnet und genoss zum damaligen Zeitpunkt ein hohes Ansehen.

Zuerst gab es von Herr Bendler eine Einführung in die Geschichte und Entwicklung der Klinik. Anschließend folgten detaillierte Informationen über die Nutzung ab den 1920er Jahren und während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Jahr 1920 erschien das Buch „Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens“ von Dr. K. Binding und Dr. A. Hoche, das zur weiteren Verbreitung des „Sozialdarwinismus“ beitrug. Ab 1922 wurden Menschen mit psychischen und körperlichen Erkrankungen gesellschaftlich zunehmend ausgegrenzt. Eine der späteren Folgen war, dass im Raum Lüneburg ab 1934 auf Grund von Gerichtsurteilen an 1200 Betroffenen Zwangssterilisationen durchgeführt wurden.

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