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Schon allein der Name des Veranstaltungsorts „Übel und gefährlich“ zog uns (die Teilnehmer des Seminarfachs „Abenteuer Naturwissenschaft“) geradezu magisch an – und dann fand an diesem „magischen“ Ort auch noch ein Science Slam statt ...

Passender geht es kaum – zumal wir uns, nach Abschluss unserer Facharbeiten und kurz vor der Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht, die Frage stellen, wie man es schafft Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung (Science eben) einem nicht vorbelasteten Publikum so vorzutragen, dass dieses einem wenigsten 10 Minuten zuhört. 10 Minuten ist die maximale Zeitdauer, die einem Science-Slammer zur Verfügung steht um sein Forschungsprojekt so vorzustellen, dass man hinterher grob umreißen kann, woran der Vortragende eigentlich forscht. Nach jedem Vortrag bewertet das Publikum, wie gut der Vortrag gelungen ist und am Ende des Abends gibt es einen Gewinner – den besten Science-Slammer.

In unserem Fall ging es um „Superzellen“-gemeint waren Zellen des Immunsystems, Schweißverfahren (dieser Vortrag war besonders deshalb hoch anspruchsvoll, weil er Fremdsprachenkenntnisse voraussetzte (Schwäbisch), die Tätigkeit von Psychologen, die medikamentöse Behandlung von Epilepsie, Hornhauttransplantationen im Auge und Schwarze Löcher bzw. deren Kollisionen. Das war schon nicht uninteressant – und methodisch, was haben wir da gelernt? Was macht nun einen guten Vortrag aus???

  • Skizzen helfen wirklich weiter – vor allem wenn sie witzig sind
  • Beispiele aus dem Alltag machen komplizierte Sachverhalte nachvollziehbar
  • Authentizität und Publikumsbezug
  • Reduktion auf das Wesentliche
  • Ein gut erkennbarer roter Faden.

Außerdem wurde deutlich: Manche können gut reden, haben aber nicht so viel zu sagen.

Es war auf jeden Fall ein spannender Abend, sehr unterhaltend, sehr interaktiv, da jeder auch Teil der Jury war, intersant (weil man mal in den Elfenbeinturm der Forschung schielen konnte) und vor allem: rhetorisch sehr lehrreich ...

Neugierig geworden??? Na dann auf ins „Übel und Gefährlich“ nach Hamburg, dort finden in regelmäßigen Abständen Science-Slams statt. Was mich betrifft, war das bestimmt nicht mein letzter ...

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Aus dem Schulleben

Klassentag 9d - Hamburg Dungeon

Am 25.06.2013 machte sich die 9d des Gymnasiums Bleckede mit Herrn Schneider und Herrn Wimschulte schon in den frühen Morgenstunden auf den Weg in eine dunkle Vergangenheit der Alstermetropole, Besucherziel war das Hamburger Dungeon. Hier werden 600 Jahre Geschichte in ein einzigartiges Showprogramm gepackt, welches nicht nur sehr informativ war, sondern auch den einen oder anderen zum Schlottern brachte. Zu Beginn hörten die Schülerinnen und Schüler grausige Erzählungen zur Pest, zu Foltermethoden, zum großen Brand und zu Hinrichtungen, um anschließend selbiges mitzuerleben. Hierzu besuchten sie eine Folterkammer, in der Leander und Josephina hautnah spüren mussten, was es heißt, seinem Foltermeister ausgeliefert zu sein.

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